Neujahrsgottesdienst und Aussendung der Sternsinger

„Respekt für dich, für mich, für andere!“ – Drei Könige sind wieder unterwegs und sammeln Spenden für arme Kinder dieser Welt

Miltacher Ministranten sammeln für die Kinder in der dritten Welt

 

Schöne Gewänder, funkelnde Kronen und leuchtende Sterne: Am Samstag, 02. Januar und am Montag, 04. Januar sind die Sternsinger der Pfarrgemeinde „St. Martin“ wieder in den Straßen von Miltach unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B*16“ bringen sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

 

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 58. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

„Respekt“ im Mittelpunkt der 58. Aktion Dreikönigssingen

„Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Bolivien. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr eben genau der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt.

  

Bei ihrer zurückliegenden Aktion hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2015 bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt. Die rund 330.000 beteiligten Sternsinger und ihre rund 90.000 Begleitenden in 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten erzielten damit das zweithöchste Ergebnis seit dem Start ihrer Aktion 1959. Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Durch ihr Engagement werden die kleinen und großen Könige zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt. Neben dieser gelebten Solidarität tragen die Sternsinger den christlichen Segen für das neue Jahr in die Wohnungen und Häuser der Menschen. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern haben sich auch die Sternsinger aus Miltach auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Sorgen von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten.

 

 

Beim Neujahrsgottesdienst am Freitag Abend wurden die Ministranten der Pfarrei von Dekan Augustin Sperl ausgesandt. Nachdem sie ihren neuen Text aufgesagt hatten, spendete den Kindern der Geistliche seinen Segen und weihte den Weihrauch und die Kreide, mit denen die Sternsinger ihren Segensspruch an die Türen der Häuser des Ortes schreiben werden. Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind die Miltacher Ministranten dann heute Samstag und am Montag unterwegs. Jeweils von 9 Uhr bis etwa 16 Uhr wollen sie die Bewohner der verschiedenen Ortschaften der Pfarrei besuchen und um Spenden bitten. Die Verantwortlichen der Pfarrei bitten um freundliche Aufnahme der Kinder.

 

Am Dienstag, beim Gottesdienst um 17 Uhr, findet dann die Rückkehrfeier der Sternsinger statt, wobei sie in ihren Dreikönigsgewändern den Ministrantendienst verrichten und im Verlauf der Messfeier ihre Spenden an Pfarrer Augustin Sperl übergeben werden. Gleichzeitig findet bei dieser Eucharistiefeier die Segnung des Dreikönigswassers und die Weihe von Weihrauch und Kreide für die Häusersegnung statt. Nach diesem Gottesdienst werden den Kirchenbesuchern von den Sternsingern wieder Dreikönigspäckchen (Weihrauch, Kohle und Kreide) zum Kauf angeboten.

 

Neujahrsgottesdienst 2016 2

  

Neujahrsgottesdienst 2016 1

 

Die Ortschaften werden wie folgt besucht: Am Samstag: Flammried, Auwies, Heizelsberg, Anzenberg, Höhenried, Viechtacher Straße, Am Perlbach, Ringstraße, Hofacker, Herrnbrunnstraße, Höhenrieder Straße, Lindenstraße, Unterer und Oberer Hochweg, sowie untere Schönprunnstraße.

 

Am Montag: Eismannsberg und Eben, Untervierau, Am Riedbach, Oberndorf, Chamer und Kötztinger Straße, Martinsplatz, Wendelingasse, Am Anger, Kapellensiedlung, Rossbergstraße, oberer Teil Schönprunnstraße, Bahnhofstraße, Tiefental, Riesl und Hütten sowie Wiederholungsbesuche.

 

Text und Bilder: Christian Röhrl, Miltach

 

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Veröffentlichung

Fr, 01. Januar 2016

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