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Allerheiligentag in unserer Pfarrei würdevoll gefeiert
In Gottes Hand bleibt unser Leben geborgen – über den Tod hinaus
Allerheiligen in Miltach – Würdevolles Gedenken an die Verstorbenen – Trost und Hoffnung im Glauben
Allerheiligen ist ein Tag der Freude, der Erinnerung und der christlichen Hoffnung. Während am Vorabend beim Familiengottesdienst die bekannten und unbekannten Heiligen im Mittelpunkt standen, galt das Gedenken am Nachmittag besonders den verstorbenen Angehörigen, Freunden und Wegbegleitern. Unter dem Leitgedanken „In Gottes Hand bleibt unser Leben geborgen – über den Tod hinaus“ stand die diesjährige Allerheiligenandacht in der Pfarrkirche St. Martin.
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Im Mittelpunkt der Feier, die von Gottesdiensthelfer Christian Röhrl geleitet wurde, stand die Zuversicht, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Die Lesung aus dem Buch der Weisheit erinnerte mit den Worten „Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand“ an die Geborgenheit des Menschen bei Gott. Auch das Evangelium nach Johannes vermittelte mit der Zusage Jesu „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen“ Trost und Hoffnung.
In den meditativen Gedanken wurde deutlich, dass Trauer und Dankbarkeit eng miteinander verbunden sind. Eine Geschichte von einer Mutter, die jeden Abend eine Lampe ins Fenster stellte, damit ihre Angehörigen wussten, dass jemand auf sie wartete, verdeutlichte die bleibende Kraft der Erinnerung. Nach ihrem Tod entzündete ihr Sohn die Lampe erneut – als Zeichen dafür, dass Liebe und Geborgenheit über den Abschied hinaus Bedeutung behalten. „Bei Gott ist ein Licht, das nicht verlöscht“, lautete die zentrale Botschaft.
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Das Gedenken galt besonders den acht seit dem letzten Allerheiligenfest verstorbenen Pfarrangehörigen: Anton Hartl, Christian Holzapfel, Maria Bergbauer, Georg Frisch, Heinrich Mühlbauer, Adolf Heigl, Siegfried Lorenz und Pauline Hartl. Ihre Namen wurden in dankbarer Erinnerung genannt und im Gebet der Barmherzigkeit Gottes anvertraut. Es wurde eine Kerze vor dem Altar entzündet und die große Glocke vom Kirchturm läutete dabei. Die Lieder bei der Andacht begleitete Christian Hartl an der Orgel.
In den Fürbitten wurde auch der Trauernden, Kranken und Einsamen sowie aller Verstorbenen gedacht, an die niemand mehr erinnert. Zugleich ermutigte die Ansprache dazu, die eigene Lebenszeit bewusst zu gestalten, Versöhnung zu suchen und empfangene Liebe an andere weiterzugeben.
Die Pfarrangehörigen und die vielen auswärtigen Besucher begaben sich danach zum Friedhof. Vor dem Leichenhaus sprach Gottesdiensthelfer Christian Röhrl die Gebete zum Gedenken an die Verstorbenen, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Sehr würdevoll spielte eine Bläsergruppe um Josef Pielmeier Choräle. Abschließend besprengten die Gläubigen ihre Gräber mit Weihwasser und der liturgische Dienst ging mit dem Weihrauch durch die Gräberreihen.
Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach
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Mi, 28. Oktober 2026
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