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Glocken

Die 4 Glocken vom Kirchturm unserer Pfarrkirche

 

Glocken sind vertraute Wegbegleiter der Pfarrangehörige, sie läuten ihnen zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Sie sind aber auch zu vielen anderen Anlässen im Jahresablauf zu hören. Der  Kundige kann sogar erkennen, welche von den vier Glocken zu welchem Anlass erklingen.

Da ist zunächst die 630 Kilogramm schwere Marienglocke aus dem Jahr 1894, die eine halbe Stunde vor dem sonntäglichen Gottesdienst und danach zusammen mit den zwei nächstgrößeren zum Beginn läutet. Diese Glocke hat auch das Vorrecht bei der heiligen Wandlung an den Wochenenden und an Festtagen kurz zu läuten.

Am Samstag Nachmittag um 15 Uhr läutet die Marienglocke das Wochenende ein.

   Marienglocke Miltach
Martinsglocke Miltach   Die Martinsglocke (332 kg) kündigt Werktagsmessen, Andachten, Kreuzwege und Rosenkranzgebete eine halbe Stunde oder eine viertel Stunde vorher an. Beim abendlichen Gebetläuten lädt sie die Gläubigen des Ortes zum "Engel des Herrn" ein.
Zum Hauptläuten wird der Martinsglocke und am Wochenende auch noch der Marienglocke die Wendelinglocke  (163 kg) beigeschaltet. Sie läutet außerdem beim abendlichen "Engel des Herrn" nach der Martinsglocke und lädt zum Gebet für die Verstorbenen ein.   Wendelinglocke Miltach
Josefsglocke Miltach   Die Josefsglocke (96 kg) wird einzeln eingesetzt und teilt der Dorfbevölkerung mit, dass ein Mitglied der Pfarrgemeinde verstorben ist. Alle drei letztgenannten Glocken stammen aus dem Jahr 1951 und bestehen aus Euphon-Bronce. Gegossen wurden sie in der Gießerei Czudnochowski  in Erding.


Neben diesem liturgischen Läuten verkünden die Glocken auch die Uhrzeit akustisch. Nach jeder Viertelstunde schlägt die Martinsglocke und bei jeder vollen Stunde folgt der Schlag der Marienglocke.

 

Am Sonntag, den 13. Februar 2011 sendete der Bayerische Rundfunk das traditionelle Zwölfuhrläuten aus Miltach. Hier der Beitrag.

 

Zwölfuhrläuten   [Zwölfuhrläuten]