50 Jahre Jägerkreuz in unserer Pfarrgemeinde

Unsere Pfarrgemeinde feiert mit den Jagdgenossen und der Jägerschaft das 50jährige Bestehen des Jägerkreuzes

Gedenken an die Jägerschaft vor 50 Jahren – Fest Kreuzerhöhung als Gebetsvorlage

 

Am Freitag Abend fand eine Feierstunde zum 50jährigen Bestehen des Miltacher Jägerkreuzes auf dem Aussichtsplatz, hoch über dem Regental, statt. Die Jagdgenossen und die Jägerschaft hatte dazu eingeladen. Viele Gläubige nahmen den Fußmarsch in Angriff, um der Eucharistiefeier durch Monsignore, Pfarrer Augustin Sperl beizuwohnen. Unter Einhaltung der derzeitigen Corona-Bestimmungen war diese Messfeier möglich gewesen. Die geplante Bewirtung, durch Wildspezialitäten wurde jedoch auf kommendes Jahr verschoben, in der Hoffnung, dass dann eine gemeinsame, weltliche Feier leichter möglich ist.

 

Angenehmes, spätsommerliches Wetter bescherte den Verantwortlichen und den Gläubigen während der Eucharistiefeier eine wunderbare Fernsicht über den Ort und die dahinterliegenden Höhenzüge des vorderen Bayerischen Waldes. Das tat auch seinen Beitrag zur festlichen Stimmung dieses Anlasses. Zu Beginn begrüßte Ludwig Röhrl, als Sprecher der Miltacher Jagdgenossen, die anwesenden Gottesdienstbesucher und erinnerte an die Errichtung des Kreuzes vor 50 Jahren. Während der ganzen Feier galt das Gedenken den vier Jägern Ernst Peintinger, Josef Röhrl, Alfred Weber und Franz Martin, sowie ihren Helfern, die bei der Errichtung des Holzkreuzes dabei waren. In seiner Messfeier ging auch Pfarrer Augustin Sperl auf die Errichtung und das Symbol des Kreuzes näher ein.

 

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„Das Fest Kreuzerhöhung nimmt das Kreuz und den Gekreuzigten in den Blick. An diesem Fest dürfen wir aufschauen zu der Hoffnung, die uns trägt, zum Hoffnungsträger Jesus Christus. Wer zu diesem Kreuz seinen Blick erhebet, der bekommt einen anderen Blickwinkel. Der verspürt auch etwas von der Weite des Himmels.“ So Pfarrer Sperl in seiner Predigt. „Seit seiner Errichtung ist dies ein Ort für Wanderer, aber auch ein Ort für Besinnung und Andacht. Aus dem Kreuz erwächst Segen, für alle, die zu ihm aufschauen. Und im Blick auf das Kreuz muss dem Christenmenschen bewusst werden. Wer an Christus glaubt und sich zu ihm bekennt hat das ewige Leben.“

 

Die folgenden Fürbitten vorgetragen durch Gemeindereferenten Franz Strigl waren geprägt vom Gebet für den Wald und die Fluren, sowie im Gedenken an die vier Jäger, die keine Kosten und Mühen scheuten, um im Jahre 1971 diese Gedenkstätte für den Ort, die Wanderer und die Erholung suchenden, aufzustellen.

 

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Am Ende der Messfeier schloss sich auch Bürgermeister Johann Aumeier den Worten seiner Vorredner an. Dieser Platz, hoch über unserer Gemeinde Miltach, ist für viele Menschen ein Begegnungspunkt, ein Ort, wohin sich alt und jung gerne auf den Weg machen. Er dankte den Jagdgenossen für ihr Engagement zur Erhaltung der Wälder und zur Instandsetzung der Wege. Der Jägerschaft sprach er seine Anerkennung aus über die fachgerechte und zuvorkommende Bewirtschaftung des Wildbestandes.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

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Veröffentlichung

Mo, 20. September 2021

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