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Dreikönigsweihe und Jahrtag der Feuerwehr Miltach am Fest "Erscheinung des Herrn"

06.01.2019

„Als Erleuchtete die Welt zum Leuchten bringen“

Festliche Jahrtagsfeier der Feuerwehr Miltach mit Totengedenken und musikalischem Frühschoppen

 

Dreikönigsweihe schon am Vorabend

Schon am Vorabend des Dreikönigsfestes versammelten sich die Gläubigen zum Gottesdienst in unserer Pfarrkirche. In dessen Verlauf haben die Sternsinger ihre Rückkehr von ihrer Sternsingeraktion gefeiert. Zur Gabenbereitung durften sie ihre ersammelten Spenden an Pfarrer Augustin Sperl überreichen, verbunden mit der Bitte, es an das Kindermissiondwerk nach Aachen wieder weiter zu leiten.

 

Traditionell gehört zu dieser Eucharistiefeier auch die Dreikönigsweihe und so erteilte der Priester zuvor dem Weihrauch, der Kreide und dem Dreikönigswasser den kirchlichen Segen. Am Ende verkauften die Ministranten an die Gottesdienstbesucher wieder Dreikönispäckchen, damit diese auch bei sich zuhause die Dreikönigsweihe mit Weihrauch und Weihwasser vollziehen konnten.

 

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Jahrtag der Feuerwehr Miltach

Am Anfang eines jeden Kalenderjahres ist es in der Regentalgemeinde Miltach eine alte Tradition und ein sehr fester Bestandteil, dass die örtliche Feuerwehr, immer am Dreikönigstag, ihren feierlichen Jahrtag begeht. Aus diesem Grund trafen sich am Sonntag Vereinsangehörige und Ehrengäste, um den besonderen kirchlichen Festtag, gemeinsam mit einem würdevollen Gottesdienst und dem damit verbundenen Totengedenken, dem anschließenden geselligen Frühschoppen im Gerätehaus und der am Nachmittag stattfindenden Jahreshauptversammlung, zu begehen.

 

Bei winterlichen Temperaturen formierte sich gegen 9.30 Uhr der Kirchenzug, angeführt von der Blaskapelle „Weißblau Königstreu“ unter der Leitung von Josef Pielmeier, zur Pfarrkirche „St. Martin“, wo Pfarrer BGR Augustin Sperl das Jahrtagsamt zelebrierte. Bürgermeister Johann Aumeier, KBR Michael Stahl, KBI Andreas Bergbauer und KBM Alexander Beier begleiteten den Feuerwehrverein. Im weihnachtlich geschmückten Gotteshaus wurde die Eucharistiefeier musikalisch von den Bläsern mit Kirchenwaisen und Liedern aus dem Gotteslob gestaltet. Die Lesung wurde von Josef Prechtl vorgetragen. Den Ministrantendienst übernahmen vier junge Mitglieder aus der aktiven Feuerwehrtruppe in ihren Uniformen. Pfarrer Augustin Sperl hieß zur Einleitung in den Wortgottesdienstteil der Messfeier die Vereinsangehörigen und alle Gottesdienstbesucher willkommen. Der Priester ging in seiner Ansprache auf den Sinn des Festes „Erscheinung des Herren“ ein. In der Ostkirche wird dieser Tag als das eigentliche Weihnachtsfest gefeiert. Besonders der Stern über der Krippe, dem die Sterndeuter folgten, war in der Festansprache das Kernthema. „Von einem neugeborenen König der Juden war lediglich die Rede gewesen. Zu Anfang leuchtete ihnen der helle Stern, am Ende waren sie selbst die Erleuchteten.“  so der Geistliche. „Das Licht, das sie erleuchtete, ging nicht vom Himmel aus, sondern es kam aus dem Stall, von der Krippe, von dem Kind, von Gottes Sohn.“ Das Weihnachtsfest holt jeden heraus und stellt einen auf den Weg, auf dem man Christus, dem Stern in der Nacht, nachfolgen und sein denken zum eigenen Denken, sein Reden zum eigenen Reden und sein Handeln zum eigenen Handeln machen soll. Damit sein Licht leuchten kann, nicht nur an Weihnachten und nicht nur für einen selbst. „Christi Licht muss leuchten bleiben über die Feuertage hinaus, in den vielen Dunkelheiten unserer Tage und die Welt muss zum Leuchten gebracht werden.“ so der Appell von Pfarrer Sperl an die Gottesdienstbesucher.

 

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Die gut 25 Wehrmänner und die anwesenden Pfarrangehörigen gedachten am Ende der Messfeier der verstorbenen und gefallenen Kameraden der Miltacher Feuerwehr. Nach der musikalischen Überleitung durch die Blasmusik gedachte der 1. Vorsitzende und Kommandant Johannes Bergbauer, zusammen mit seinen Stellvertretern als Vorstand Christian Gröber und Matthias Mühlbauer der im vergangenen Jahr 2018 verstorbenen Mitglieder Johann Wenzl, Xaver Prechtl, Karl Greiner und Max Peintinger. In den Sterbegebeten durch den Geistlichen wurde vor dem in der Pfarrkirche aufgebauten Totenbrett der verstorbenen Mitglieder gedacht und der Gedenktafel der kirchliche Segen erteilt. Zum Andenken und als äußeres, sichtbares Zeichen der tiefen Verbundenheit legte die Vereinsführung vor dem Totenbrett ein Waldgebinde nieder. Abgeschlossen wurde das ehrende Gedenken an die verstorbenen und gefallenen Vereinsmitglieder mit dem „Guten Kameraden“, wobei sich die Vereinsfahne vor dem Totenbrett senkte. Abschließend galt der Dank des Vorsitzenden dem Geistlichen, Pfarrer Augustin Sperl und allen Mitwirkenden von der Feuerwehr für die würdevolle Gestaltung der Messfeier, sowie der Mesnerfamilie Röhrl für das Bereitstellen des Totenbrettes mit Blumen, roten Feuerwehrhelmen und der Florianikerze.

 

Mit dem gemeinsamen Rückmarsch zum Gerätehaus und dem anschließenden musikalischen Frühschoppen endete dieser Jahrtagsvormittag. Wie alle Jahre üblich so fand auch an diesem Feiertag am Nachmittag in der FC Vereinsgaststätte die Jahreshauptversammlung mit Tätigkeitsberichten und zahlreichen Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaften statt. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt.

 

Text u. Bilder: Christian Röhrl, Miltach

 

Foto: Dreikönigstag Miltach 2019

Fotoserien zu der Meldung


Weihnachten - Neujahr - Dreikönig 2018 / 2019 (26.12.2018)

Schöne Bilder von den weihnachtlichen Festgottesdiensten 2018, von der Neujahrsfeier am 1. Januar und der Sternsingeraktion 2019